{"id":188,"date":"2007-02-18T11:50:44","date_gmt":"2007-02-18T10:50:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.sahits.ch\/?p=188"},"modified":"2017-12-24T21:42:30","modified_gmt":"2017-12-24T20:42:30","slug":"idealismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sahits.ch\/blog\/blog\/2007\/02\/18\/idealismus\/","title":{"rendered":"Idealismus"},"content":{"rendered":"<p>Bewusste Antithesen zum Materialismus<\/p>\n<p>Platon : Materialisten (Vorsokratiger = Arch (Vorstellungswelt erschliesst nur dem Geist; Sinneswahrnehmung)<\/p>\n<p>Weltkunde bei der Welt nicht anfassbar, nicht konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Welt als Idee vgl. Materialisten: Welt = Stoff (wahrnehmbar, messbar)<\/li>\n<li>Zeitlos g\u00fcltig in mathematischer Form<\/li>\n<li>wahrnehmbare Welt = schein; Ph\u00e4nomen (= daszum Vorschein kommende)<\/li>\n<li>Welt als Vorstellung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die reinste Form des Idealismus = Mathematik: Ahnherr Pythagoras \u00fcberzeugt, dass mathematisches Seinsprizip auf das Sein alles reduzieren l\u00e4sst (Somos &#8211; Pythagoreer)<\/p>\n<p>=&gt; Eins (1): Mass (= Mittelpunkt der Welt)\/Kosmisches Urprinzip &#8222;Die Zahl eins ist der Urgrund (All) der Welt&#8220; (H\u00e4tte Pythagoras die Null gekannt, so w\u00e4re er der Erfinder der Informationstheorie)<\/p>\n<p>=&gt; Nur 1 l\u00e4sst sich in Zahlenreihen erstellen<\/p>\n<p>Um zu beweisen, dass allen no so komplexe auf mathematischen Strukturen zu reduzieren ist, Infoprozesse aufl\u00f6sen und in Zahlenreihen aufl\u00f6sen -&gt; Besch\u00e4ftigung mit Musik<\/p>\n<p>-&gt; Musik ist einfach zu methematisieren (Frquenzmessung und L\u00e4nge) (Quantisirbarkeit)<\/p>\n<p>-&gt; Medizin<\/p>\n<p>-&gt; Pythagoras glaubte Musik ist kosmologisches Seins-Prinzip (Kosmilogie = mathematische Formel) Welt (in Gross und Klein) von Musik getrieben\/bestimmt<\/p>\n<p>Phythagoras fasziniert von Kugel: Erde = Mittelpunkt und Sph\u00e4ren mit Fixstern (Weltfalt aus Kreis und Kugel entsteht)<\/p>\n<p>-&gt;Zwanghaftigkeit des (pythagoreeischen) Glaubenssatzes (des Kreises) setzt sich durch. (Mathematik = K\u00f6nigin des Denkens)<\/p>\n<p>Interesse wie kommte es zur Wahrnemung<br \/>\nGehirn (Zentrales Nerfensystem) ist der Zentralcomputer des K\u00f6rpers: alles vom Hirn aus gesteuert. Bei Aristoteles Hirn = K\u00fchlorgan<\/p>\n<p>Pythagoreer:<\/p>\n<ul>\n<li>Bibisektion an Krigsgefangenen<\/li>\n<li>Herophilos (4. Jhd. v. Chr. Klein- und Grosshirn):  Blut und Nervenbahnen getrennte Systeme, Solarplexus, R\u00fcckenmark: zentraler Strang (inneratatomisch)<\/li>\n<li>Claudius Galen: Leibartz von Marc Aurel (2. Jhd. n. Chr.) beginnt Bibisektion con Tieren (Pheuma-Theorie)<\/li>\n<li>Alkmaien (5. Jhd. n. Chr.): Hirn unt nicht Organe sind der Sitz aller mentalen Prozesse.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Idealismus mit pythagoreischer Pr\u00e4gung hat bei Platon Ausformulierung gefunden.<\/p>\n<p>Platons Idealismus<\/p>\n<ul>\n<li>Pythagoras (Mathematik)\n<ul>\n<li>Arithmetik (rein)<\/li>\n<li>Geometrie (idealistsisch)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Sokrates (Ethik)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erlebe die Welt nicht identisch mit Struktur von Welt<br \/>\nDiskrepanz zwischen Schein und Sein<br \/>\nPh\u00e4nomen = H\u00f6hlengleichnis<\/p>\n<p>Arithmetik\/Geometrie gr\u00fcnden auf Pr\u00e4musse; dennoch abzubildene Welt in K\u00f6pfen der Menschen existiert =\/=\u00a0 real existierende Welt<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4misse der Arithmetik<\/strong><\/p>\n<p>Satz der Identit\u00e4t oder Gleichheitssatz<br \/>\n\u00e2\u2030\u00a0 Definition dessen was in der real existierenden Welt vorkommt (Vorstellung in unserem Hirn)<br \/>\n= es gibt nie zwei v\u00f6llig identische Dinge (Beschreibung =\/=\u00a0 dem Beschriebenen)<br \/>\nBei derOperation mit der Identit\u00e4t ist eine fiktive Existenz \/ Wirklichkeit<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4misse der Geometrie<\/strong><\/p>\n<p>paradoxe Definition = Punkt = Ort ohne Ausdehnung -&gt;  =\/=\u00a0 darstellbar (Tautologie)<br \/>\nSchnittpunkt zweier Geraden, die wiederum durch zwei Punkte definiert ist =\/=\u00a0 darstellbar und ausserhalb der Definition, die nicht existiert.<\/p>\n<p>-&gt; Welt nicht in der real existierenden Weltz zu finden<br \/>\nDennoch mit mit imagin\u00e4ren Welt darstellbar<br \/>\nDenksystem: reinster Idealismus Welt f\u00fcr alle, die dieses Sprachmuster begreifen\/nachvollziebar<br \/>\nWelt und Erscheinung nur Schein und das Sein liegt dahinter.<\/p>\n<p>Sokrates:<\/p>\n<ul>\n<li>Lassen sich Tugenden so definieren, dass sie lebbar sind (in realer Welt = Frage von Geld\/Macht)<\/li>\n<li>Gerechtigkeit: Definition unm\u00e4glich. Weite Kluft zwischen Rechtsempfindung und Formulierung \/ zwischen Recht und Gerechtigkeit = Kluft<\/li>\n<\/ul>\n<p>Platon:<\/p>\n<ul>\n<li> die Gedacht &#8211; die wirkliche, sein<\/li>\n<li>die Erfahrbare &#8211; Ph\u00e4nomen Schein (das zum Erscheinen kommende; eine Richtung, die das Sein zum Vorschein bringt)<\/li>\n<li>H\u00f6hlengleichnis:Film vorweggenommen, das Sein vorweggebunden\n<ul>\n<li>Menschen in der H\u00f6hle gefesselt, nur Felswand sichtbar, hinter Menschen Feuer, Gegenst\u00e4nde vorbeitragen, Schattenrisse erkennen<\/li>\n<li>Von eigentlicher Welt nur Schattenrisse erkennen<\/li>\n<li>Ph\u00e4nomene, Erscheinungen das Sein der Dinge erraten -&gt; Akt des Erkennen<\/li>\n<li>Jede Form von Erkenntnis = Anamnesis: Widererkennung<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sein der Dinge in Form zeitlosen Ideeen<br \/>\nPh\u00e4nomene = Verg\u00e4ngliche zeitlich begrenzter Schattenriss, =\/=\u00a0 darstellbar<br \/>\nMenschen = Ph\u00e4nomen, hinter dem eine ewige Idee steckt. (despektierlich: Leben = Zumutung)<br \/>\nBei der Geburt erh\u00e4lt der Mensch eine Seele, in der alle Ideen enthalten sind.<\/p>\n<table border=\"1\">\n<tr>\n<td>K\u00f6rperlich, verg\u00e4nglich, materealistisch vs. idealistisch, gut, Seele -&gt; Mensch =\/=\u00a0 Einheit in 2 Reichsh\u00e4lften geteilt<br \/>\n-&gt; In Modul Dualismus \u00fcbernommen (Seelenwanderung = geschl. Kosmos)<br \/>\nSeelen in Ideenkosmos in die alle Ideen der Dinge der Welt enthalten sind: Mensch geboren, Kerker mit Kerkerfenster = Sinne<br \/>\nvgl. Eingeborene Idee = a priori (Kant) Platon entmysifiziert Metaphysik.<br \/>\nAhnung von Welt, Zeit und Raum<br \/>\nWelt aufnehmen und mit eingeborenen Ideen vergleichen -&gt; Wiedererkenntnis, Anamnesis<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p>Differenzierung (in F\u00e4higkeit mit Umgang der eingeborenen Idee in der Seele):<\/p>\n<ul>\n<li>Erkenntnis des Seins durch Ph\u00e4nomene<\/li>\n<li>Erkenntnis, dass Feuer  =\/=\u00a0 gr\u00f6ste Lichtquelle<\/li>\n<li>Sonne = Symbol der letzten Erkenntnis<\/li>\n<\/ul>\n<p>-&gt; Sprache eingeboren: \u00dcberzeugung das Grichisch = Ursprache vgl. Herodot<\/p>\n<p>Neigung zu Sprechen \/ Laute nachzuahmen \/ gramatikalische Struktur<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewusste Antithesen zum Materialismus Platon : Materialisten (Vorsokratiger = Arch (Vorstellungswelt erschliesst nur dem Geist; Sinneswahrnehmung) Weltkunde bei der Welt nicht anfassbar, nicht konkret: Welt als Idee vgl. 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